15. November 2021

Landrat Sören Meng besucht Wohnpark Katharina von Bora


Lurz vor der Eröffnung des neuen Wohnparks Katharina von Bora für Seniorinnen und Senioren in Neunkirchen hat Landrat Sören Meng das Gelände besucht.

Mit großen Schritten geht es auf die Eröffnung des Wohnparks Katharina von Bora zu: Die Bewohner des Karl Ferdinand Hauses sind in ihr neues Zuhause umgezogen, im Hof verlegen die Handwerker letzte Bodenplatten, nach und nach füllen sich die neuen Appartements, das Café hat bereits seinen Betrieb aufgenommen. Zeit für Neunkirchens Landrat Sören Meng sich selbst ein Bild der hochmodernen Komplexeinrichtung der Stiftung kreuznacher diakonie für Senioren und Menschen mit Demenz zu machen. „Wenn unsere neue Seniorenhilfeeinrichtung am 2. Dezember offiziell ihre Pforten öffnet, kann der Landrat aus terminlichen Gründen leider nicht teilnehmen. Wir freuen uns, dass er uns im Voraus besucht, um sich einen Eindruck über unsere Fortschritte und Konzepte zu verschaffen", freut sich der Vorstand für Soziales der Stiftung kreuznacher diakonie Sven Lange. Gemeinsam mit der Geschäftsbereichsleiterin der Seniorenhilfe Monika Kolling und Einrichtungsleiterin Tina Frank zeigte er dem Landrat das vollendete Bauprojekt in der Ringstraße. Besonders spannend fand Meng das Pflegekonzept, das den Seniorinnen und Senioren viel Freiraum und Selbstbestimmung bietet. Tina Frank hat ein Beispiel: „Wir installieren gerade das digitale Schutzengel-System, das uns bei der individuellen Betreuung von Menschen hilft, die die Orientierung verlieren. GPS-Technik sendet Signale und informiert uns über den genauen Standort, sobald sie den individuell festgelegten Standort verlassen haben." Meng kennt den hohen Bedarf im Landkreis und sieht darin eine Bereicherung für die Einwohner: „Solche Konzepte für Leben im Alter sind die Zukunft. Ich bin froh, dass wir in unserem Landkreis damit nun große Fortschritte machen. Dass mit digitaler Unterstützung und den aktuellsten

Erkenntnissen aus der Pflegewissenschaft gearbeitet wird, bricht das behäbige Image von Altenheimen auf.“ Das ist auch für die Auszubildenden in Pflegeberufen interessant, hebt Lange hervor: „Unsere Nachwuchskräfte lernen Altenpflege am Puls der Zeit. Damit wird die Generalistische Pflegeausbildung bei der Stiftung kreuznacher diakonie noch attraktiver, mit der die Auszubildenden auch sehr breite Wahlmöglichkeiten für ihre berufliche Zukunft bekommen." Mit Meng haben Lange und seine Kolleginnen nun eine enge Zusammenarbeit mit dem benachbarten Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum vereinbart. „Wir möchten vermehrt Praktika anbieten und Projekte mit den Schülern umsetzen, insbesondere im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Pflegebereich", fasst Kolling zusammen. Das ist das, was die direkte Nachbarschaft und die Lage so attraktiv macht, findet der Landrat: „Die Wege sind kurz und die Netzwerke stark, wir freuen uns auf die gemeinsamen Projekte und das Vorantreiben der Innovation im Landkreis Neunkirchen."





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