28. Februar 2020

Presbyteriumswahlen am 1. März


Am 1. März werden in der Evangelischen Kirche im Rheinland, zu der auch die Kirchenkreise Saar-West und Saar-Ost gehören, die Presbyterien neu gewählt. Insgesamt müssen im Saarland rund 450 Presbyterinnen und Presbyter für die nächsten vier Jahre bestimmt werden.

Die Presbyterien, zu denen neben den Pfarrerinnen und Pfarrern auch berufliche Mitarbeitende gehören, entscheiden über die religiösen, verwaltungstechnischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten der Gemeinden. Zwei Beispiele: Sie wählen ihre Pfarrerin oder ihren Pfarrer und bestimmen über die Gestaltungsformen für den Gottesdienst. 

In den vergangenen Monaten sind dazu in den Kirchengemeinden die Vorbereitungen gelaufen: Es wurden Kandidatinnen und Kandidaten für die neuen Leitungsgremien gesucht und in Gemeindeversammlungen vorgestellt. Doch nicht in allen Kirchengemeinden findet eine echte Wahl statt. Denn nicht überall ist es gelungen, genügend Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, um eine Wahl auszurichten. In den meisten Fällen gab es dennoch genau so viele Meldungen, wie für die Besetzung des Presbyteriums nötig sind.


Kirchenkreis Saar-Ost

Im Kirchenkreis Saar-Ost wird in drei Gemeinden gewählt: in Dirmingen, Neunkirchen und Niederlinxweiler. In Dörrenbach, Dudweiler/ Herrensohr, Elversberg, Fischbach, Friedrichsthal, Heiligenwald, Landsweiler-Schiffweiler, Ottweiler, St. Wendel, Uchtelfangen und Wiebelskirchen gelten die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten als gewählt. In Sulzbach wurde die Wahl um ein Jahr verschoben.

Kirchenkreis Saar-West

Im Kirchenkreis Saar-West wird in zehn Gemeinden gewählt: Brebach-Fechingen, Güchenbach, Kölln, Lebach-Schmelz, Merzig, Saarlouis, Schafbrücke, St. Arnual, St. Johann und Völklingen-Warndt. Keine Wahlen gibt es in Altenkessel, Alt-Saarbrücken, Burbach, Dillingen, Gersweiler-Klarenthal, Heusweiler, Mettlach-Perl, Obere Saar, Saarbrücken-Ost, Schaffhausen, Schwalbach, in der Versöhnungskirchengemeinde Völklingen, in Wahlschied-Holz und in Wadern-Losheim. In Malstatt und auf dem Saarbrücker Rodenhof wurde die Wahl verschoben.

Wählen darf jedes konfirmierte Gemeindemitglied. Dort, wo gewählt wird, haben die Gemeindeglieder bereits die Wahlbenachrichtigungen erhalten, in denen auch mitgeteilt wird, wo und wann die Stimme abgegeben werden kann. In zahlreichen Gemeinden im Saarland ist auch Briefwahl möglich. Dann wurden die Briefwahlunterlagen mit den Wahlbenachrichtigungen verschickt.

Wählen gehen

Die beiden saarländischen Superintendenten, Markus Karsch und Christian Weyer, bitten die evangelischen Christen im Saarland am 1. März, überall dort, wo gewählt wird, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Für die zukünftigen Presbyterinnen und Presbyter sei es wichtig zu wissen, meine Gemeinde steht hinter mir, erklären die beiden Theologen.





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